Eva Wlodarek

Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt! Hmh, ist das tatsächlich so? Ist Schicksal Schicksal oder können wir es beeinflussen? Und wenn ja, WIE können wir das tun? Faszinierende Fragen, finden wir. Findet auch unsere Autorenkollegin Dr. Eva Wlodarek, die darüber ein großartiges Buch geschrieben hat: „Tango Vitale: Von Schicksalsschlägen und anderen glücklichen Umständen“. Vergangene Woche haben wir Eva Wlodarek in Hamburg getroffen und mit ihr über das Leben, ihr neues Buch und ihren Arbeitsalltag geplaudert. Sie ist Psychologin mit eigener psychotherapeutischer Praxis in Hamburg, war 20 Jahre als beratende Psychologin bei der Brigitte tätig und hat zahlreiche Bestseller geschrieben, darunter "Wunscherfüllung für Selbstabholer".

Pattie Maes

Dieses Video hat uns elektrisiert: Pattie Maes, Professorin am MIT Media Lab, stellt darin ein Mensch-Computer-Interface vor, das uns irgendwie sehr an den Arbeitsplatz von Tom Cruise im Science-Fiction-Thriller „Minority Report“ erinnert hat. Wir wollten Pattie Maes unbedingt kennen lernen und hatten vor ein paar Wochen die Gelegenheit, uns mit der gebürtigen Belgierin zu treffen. Es war ein sehr interessantes Gespräch über ihre Arbeit am MIT Media Lab, dem führenden universitären Hightech-Thinktank in den USA, über Brainiacs, Architektur und anderes mehr. 
Eine faszinierende Frau und eine Forscherin, von der wir ganz sicher noch viel hören werden. So verwundert es nicht, dass das amerikanische Newsweek Magazine die Belgierin zu einer der "100 Americans to watch for" wählte ;-)

Alexander Osterwalder


Dr. Alexander Osterwalder ist Autor eines der besten Wirtschaftsbücher, das wir in den letzten Jahren gelesen haben: "Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer". Es ist ein großartiges Buch mit vielen Illustrationen, einen wunderbaren Layout und einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte: 470 Autoren aus 45 Ländern haben es gemeinsam mit Osterwalder verfasst, finanziert und produziert. Wir haben Alexander Osterwalder in Belgien getroffen und mit ihm über Geschäftsmodelle, Businesspläne, Architekten und die Weinberge von Lausanne gesprochen.

Malcolm Gladwell

Wir haben Malcolm Gladwell in Frankfurt getroffen, wo er sein neues Buch Überflieger vorgestellt hat. Der Autor der beiden weltweiten Bestseller Tipping Point und BLINK! sagt über sich selbst, dass er nie einfach nur auf der faulen Haut liegt. Dafür macht ihm seine Arbeit viel zu viel Spaß ... Vielleicht erklärt diese Einstellung auch, warum er an diesem Abend zwar sehr müde aussah, aber doch voller Energie steckte.

Jeremy Rifkin

Als „wandelnden Thinktank“ und „Gedankenblitz in Menschengestalt“ betitelte ihn der Fernsehsender 3sat. Wir haben uns mit dem amerikanischen Vordenker in Frankfurt getroffen, wo er uns als brillanter Analytiker beeindruckte.
Jeremy Rifkin wusste schon zu unserer ersten Frage so viel zu sagen, dass wir erst gar nicht dazu kamen, unsere restlichen Fragen zu stellen. Es war ein wirklich ungewöhnliches Interview mit EINER Frage und EINER langen Antwort. Gesprochen haben wir über sein neuestes Buch „Die empathische Zivilisation. Wege zu einem globalen Bewusstsein“. Wahnsinnig interessanter Lesestoff, aber – das sei an dieser Stelle auch angemerkt – die 468 Seiten sind keine ganz einfache Lektüre ...

Martin Lindstrom

Seine erste Agentur gründete er schon im Alter von zwölf Jahren. Ja, Martin Lindstrom ist ein Overachiever. Aber ein super-sympathischer. Und ein dauerhaft erfolgreicher. Nach diesem Kindheitsjob schuf und führte er die Internetableger des Werbenetzwerks BBDO in Europa und Asien. Heute ist er einer der angesehensten Branding-Experten der Welt, der nicht zuletzt als Autor der Bestseller Brandchild und Brand Sense bekannt ist. Wir haben Martin in Zürich getroffen, wo er sein neues Werk Buy-ology vorgestellt hat. Das Buch basiert auf einer neurologischen Studie mit mehr als 2.000 Probanden, denen Wissenschaftler via Gehirnscanner in die Köpfe geschaut haben.

Bertrand Piccard

Im Rahmen des OMV Village in Alpbach haben wir Bertrand Piccard getroffen, den schweizer Abenteurer und Facharzt für Psychiatrie, der als Erster die Erde in einem Ballon umrundet hat. Ein sympathischer und energiegeladener Typ, der ständig seine Grenzen auslotet und Neues ausprobiert.
Gefragt haben wir Bertrand nach seinem neuen Projekt „Solar Impulse“. Spätestens 2014 will er mit einem Solarflugzeug emissionsfrei die Welt umrunden.

Kjell Nordström

Ganz in Schwarz gekleidet, mit kahl rasiertem Schädel und frechen Thesen ist der schwedische Management-Vordenker und Bestseller-Autor Kjell Nordström auch international zur Marke geworden. Eine grandiose Marketingleistung und der Beweis seiner Thesen am Urheber selbst. Im Interview erklärt er, warum wir mehr Spaß am Kapitalismus haben sollten.

Hans Blix

Bei diesem Auftritt waren wir die Fans: Nach unserem Eröffnungsvortrag für das Alpensymposium, hörten wir uns die Rede von Hans Blix an – und waren sofort angetan. Die Mittagszeit haben wir nicht mehr zum Socializing genutzt, sondern um diesen sympathischen, agilen und zugleich gemütlichen Herren kennenzulernen, dem man seine 80 Jahre noch lange nicht anmerkt.
Aber so ruhig er wirkt, so bewegt war sein Leben. Blix war nicht nur schwedischer Außenminister und Direktor der internationalen Atomenergie-Behörde, sondern auch UN-Waffeninspektor. In dieser Funktion leitete er jene durch die Medien bekannt gewordene UN-Kommission, die im Jahr 2002 im Irak nach Massenvernichtungswaffen suchte, aber keine fand. Blix hat daraufhin Großbritannien und den USA vorgeworfen, ohne handfeste Beweise für irakische Massenvernichtungswaffen in den Krieg gezogen zu sein. Im Interview spricht er über seine Überzeugungen und über die Ehre, der Namensvetter einer Katze zu sein.

Robert Ehlert

Robert Ehlert ist unternehmerischer Serientäter. Mit 17 gründete er ein Unternehmen im Bereich Umwelttechnik. Danach baute er eine Beratungs- und Trainingsfirma auf. Heute ist er Vorstand der PackSynergy AG.
In dem Augsburger Verpackungsgroßhandels-Unternehmen laufen viele Dinge anders als üblich. Auf Urlaubsregelungen, Zielvereinbarungen, und die üblichen Arbeitsverträge wird komplett verzichtet. Stattdessen gibt es Vertrauensvertäge. Die Mitarbeiter bestimmen selbst ihr Gehalt und bekommen für jede Idee, die sie umsetzen wollen, ihr eigenes Budget.

Tim Ferriss

Tim Ferriss ist ein Typ, der das macht, worüber andere nur reden: Er verwirklicht seine Träume. Und zwar ganz konsequent. "Nebenbei" ist der 31-jährige auch noch Unternehmer, Globetrotter und Autor des Weltbestsellers "Die 4-Stunden-Woche". In diesem Interview verrät er uns seine Lebensphilosophie und wie er es schafft, tatsächlich nur 4 Stunden pro Woche zu arbeiten – und trotzdem gut zu leben.

Corinna Schwiegershausen

Die Medien krönten sie zur "Wolkenfee". Kein Wunder, denn durch ihre Erfolge wirbelt Corinna Schwiegershausen die Geschlechterklischees ganz schön durcheinander. Die dreifache Drachenflug-Weltmeisterin ist seit 1990 in den Lüften unterwegs und fliegt inzwischen mindestens so gut wie die weltbesten Männer. Doch ihre Höhenflüge enden nicht in der Luft. Die freiheitsliebende Münchnerin landete auch schon auf den Privatflugplätzen von John Travolta und Deep-Purple-Rockgitarrist Steve Morse ...

Renée Mauborgne

Mit 29 wurde sie bereits mit dem „Haynes Prize for the Most Promising Scholar“ ausgezeichnet, mit 42 als die bestplatzierte Frau auf der „Thinkers 50“-Liste geführt.
Renée Mauborgne ist nicht nur ein intellektuelles Schwergewicht, sondern durch ihre „Blue Ocean Strategy“ inzwischen weltweit bekannt.
Wir haben mit der Professorin für Strategie und Management an der INSEAD Business School im französischen Fontainebleau beim Alpensymposium in Interlaken gesprochen. Und wir haben festgestellt: Wir haben uns getäuscht. Obwohl sie in Frankreich unterrichtet und einen französischen Namen hat, ist Renée Mauborgne ... durch und durch Amerikanerin.

Sir Ken Robinson

„Kreativität ist genauso wichtig wie die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben“, sagt Sir Ken Robinson. Und fordert die radikale Umgestaltung unseres Bildungssystems. Auch wenn viele sein Anliegen nicht gern hören, die Chancen, dass es verwirklicht wird stehen gar nicht mal so schlecht. Schließlich ist Robinson nicht nur einer der meistgefragten Experten in Sachen Kreativität, Innovation und Bildung, sondern auch Autor von Bestsellern, mit denen er unheimlich viele Menschen erreicht.
Wir haben den Briten, der im kalifornischen Küstenort Santa Monica lebt, als einen visionären Denker mit Bodenhaftung kennen gelernt, der über die wunderbare Fähigkeit verfügt, anspruchsvolle Inhalte mit knochentrockenem britischem Humor zu verbinden.

Werner Deck

Werner Deck versteckt Bärchen in den Wohnungen seiner Kunden. Oder bezahlt deren Restaurantbesuche. Oder bedankt sich auf Plakaten bei seinen Mitarbeitern. Was das soll? – Das ist reine Treue! Und zwar Treue seinem Motto gegenüber: „Angenehm auffallend anders als alle!“
Weil er diesen Grundsatz lebt, bietet der Chef eines auf Privatkunden und Senioren spezialisierten Malerunternehmens nicht nur seine Dienstleistung, sondern auch Seminare, Beratung und Vorträge an, er twittert und bloggt und betreibt nebenbei das erfolgreichste Franchise-System für Malerunternehmen im deutschsprachigen Raum. Ein Unternehmer ganz nach unserem Geschmack.

Jonas Ridderstrale

Sein Buch "Funky Business" verkaufte sich über 250.000 mal und wurde in 35 Sprachen übersetzt. Die Rede ist vom weltweit anerkannten Management-Vordenker und internationalen Bestseller-Autor Jonas Ridderstrale.
Wir haben Jonas in London getroffen, wo er sein neues Buch "Re-energizing the Corporation" vorgestellt hat, das in Zusammenarbeit mit Mark Stock entstanden ist. Neben seinen Thesen hat uns interessiert, was eigentlich aus Kjell Nordström geworden ist, mit dem gemeinsam er die Mega-Bestseller „Funky Business“ und „Karaoke Kapitalismus“ geschrieben hat.

Roland Kopp-Wichmann

Seit über 30 Jahren arbeitet Roland Kopp-Wichmann mit Menschen. Den Psychotherapeuten, Trainer und Coach haben wir in Heidelberg getroffen, wo er lebt und arbeitet. Ein spannendes Gespräch über psychotherapeutische Arbeit im Zeitalter des Web 2.0, über Veränderung und moderne Arbeitswelten…

Dan Pink

„Hey, den Typen, der das Buch geschrieben hat, kenne ich!,“ rief ein grauhaariger Mann mit amerikanischen Akzent, als wir in einem Strandcafé in Südindien saßen und in unserer spannenden Lektüre vertieft waren. Dann stellte sich heraus: Der Amerikaner war ein ehemaliger Kollege von Dan Pink. Beide hatten als Redenschreiber für den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore gearbeitet. Unsere Zufallsbekanntschaft war im siebten Himmel, dass wir Pinks Buch „A Whole New Mind“ lasen. Und wir dachten: Was für eine kleine Welt!

Vor ein paar Tagen haben wir nun auch Dan Pink getroffen. In Manchester haben wir uns über sein Buch „Drive – Was Sie wirklich motiviert“ unterhalten – und waren fasziniert zu entdecken, wie viele Gemeinsamkeiten wir in unserer Arbeit haben.

Gernot Pflüger

Der Geschäftsführer der CCP Studios Event GmbH praktiziert seit 20 Jahren einen ungewöhnlichen Führungsstil: Bei CCP gibt es keine Chefs und keine Hierarchie. Die 30 Mitarbeiter kommen zur Arbeit, wann sie wollen und suchen sich ihre Aufgaben entsprechend ihrer Neigungen aus. Alle sind an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt.
Dabei ist CCP keine idealistische Weltanschauungsgemeinschaft, sondern ein ganz normales Unternehmen. Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern lediglich erlaubt, ihr volles Potenzial zu entfalten, indem sie Freiheiten bekommen und selbstverantwortlich handeln dürfen. Und das führt letztlich zu mehr Produktivität, Umsatz und Gewinn. Wir haben uns mit Gernot Pflüger in Offenbach getroffen.

Uwe Lübbermann

Weil er von Afri-Cola irgendwann nur noch enttäuscht war, gründete Uwe Lübbermann die Getränkemarke Premium-Cola. Und die ist alles, außer gewöhnlich. Premium-Cola wird von einem Internet-Kollektiv nach dem Prinzip der Konsensdemokratie gesteuert. Deshalb gelten nur die Geschäftsbedingungen, die die Gemeinde bestimmt. Dazu gehören etwa Anti-Mengenrabatte, feste Umsatzanteile in die Alkoholismusvorsorge und ein freies Premium-Betriebssystem. Die Idee: Der Welt zu zeigen, dass Kapitalismus auch ohne Profitmaximierung und aggressives Marketing funktionieren kann. Wir haben uns mit Uwe Lübbermann in Berlin getroffen.

Louis Rossetto

Bekannt wurde Louis Rossetto als Gründer des Magazins „Wired“, das lange Jahre als Sprachrohr der digitalen Revolution galt. Inzwischen ist die Zeitschrift an das Verlagshaus Condé Nast verkauft worden. Denn Rossetto war bereit für eine neue Revolution. Diesmal in der Schokoladenproduktion.
Gemeinsam mit einem früheren Space-Shuttle-Ingenieur und einem Veteranen der Schokoladenindustrie, gründete er Tcho. Die Geschäfts-DNA kombiniert die Ideale der Softwareindustrie mit der Kunst der feinen Schleckerei. Tcho entwickelt neue Schokoladensorten als limitierte "Beta-Editionen", die von Kunden getestet und verbessert werden, ganz wie in der Softwarebranche.
Wir haben Louis Rossetto zu einem entspannten und ungemein stimulierenden Gespräch in Berlin getroffen.

Nils Wülker

Von der Presse wurde er als „neuer Stern am deutschen Jazzhimmel“ gefeiert. Und tatsächlich: Als Nils Wülker sein neues Album „6“ in der Alten Feuerwache in Mannheim vorstellte, ertönte ein melodiöser und grooviger Jazz in einer vibrierenden Mischung aus Kraft und Leichtigkeit. Wir waren vom Konzert begeistert. Und halten den Hamburger Musiker für einen absolut vielversprechenden Jazzmusiker, -Komponisten und Produzenten, der auf eine sehr angenehme Art und Weise völlig pragmatisch und unprätentiös ist.

Roland Diry - Ensemble Modern

In Frankfurt haben wir den Klarinettisten Roland Diry getroffen, den Geschäftsführer eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Orchestermusik. Das „Ensemble Modern“, das ausschließlich Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zur Aufführung bringt, ist aber nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch außerordentlich: Ohne Chefdirigenten und künstlerischen Leiter entscheiden die Musiker über alle Angelegenheiten gemeinsam. Wie das funktionieren kann, verrät Diry im Interview.

Andreas Pröve

Andreas Pröve wird auch der "rollende Fotoreporter" genannt. Als 23jähriger verunglückte er mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, in die entlegensten Winkel der Erde zu reisen. Zuletzt bereiste er Indien, von Küste zu Küste – in Handarbeit. Wer schon mal als "Fußgänger" im Milliardenland unterwegs war, weiß, was das bedeutet.
Doch für Andreas Pröve gibt es keine unüberwindbaren Hindernisse. Weil er überzeugt ist, dass sich auch die Misere in Indien in den Griff kriegen lässt, berichtet er für Terre des Hommes über Kinderarbeit in Indien, über unterdrückte Bergvölker oder vom Überlebenskampf der Slumbewohner Kalkuttas. Über die Dinge, die ihn umtreiben, hat er uns bei einem anregenden Gespräch in Heidelberg erzählt.

Hendrik Thoma

Wein ist seine Leidenschaft – und die hat er zum Beruf gemacht: Hendrik Thoma ist einer der bekanntesten deutschen Sommeliers. Mehrfach wurde er von Gastroführern wie dem Gault Millau zum „Sommelier des Jahres“ gewählt. Und als einer von zwei Sommeliers in Deutschland darf er seit 1999 den Titel „Master-Sommelier“ führen. Einem größeren Publikum wurde Hendrik Thoma durch TV-Sendungen wie „Kochduell“ und „Hauptsache Wein“ bekannt. Sein Motto: „Ich will Wein von seinem staubigen Mythos befreien, ohne ihm den Zauber zu nehmen.“
Getroffen haben wir die prominente Weinnase im Restaurant Louis C. Jacob in Hamburg, wo er 12 Jahre lang Chefsommelier war und das Haus zu einem Treffpunkt für Weinliebhaber aus aller Welt gemacht hat.
 

Titus Dittmann

Er ist "young at heart" und genau das macht das Gespräch mit ihm so ungeheuer erfrischend und lebendig. Der Unternehmer aus Münster gilt als "Vater der deutschen Skateboard-Szene". Ende der 70er beginnt er als junger Lehrer, Skateartikel aus Kalifornien zu importieren und verkauft sie zum Selbstkostenpreis an seine Schüler. Es ist der Beginn seiner Firma, die schnell zum europäischen Marktführer aufsteigt. Dieser Aufstieg wird im Jahr 2000 mit dem Börsengang 'gekrönt'. Doch das wird zum herben geschäftlichen Rückschlag und die Titus AG kämpft ums Überleben. Ende 2006 beschließt Dittmann, alles auf eine Karte zu setzen, verpfändet Haus und Lebensversicherung, kauft die Firma wieder zurück und schreibt heute wieder schwarze Zahlen. Der "Lord of the Board" ist zweifelsohne geschäftstüchtig, hat aber auch eine sehr soziale Ader. So finanziert er eine Vielzahl sozialer Projekte für junge Leute. „Skateboarding kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich: Skateboarding verbindet und wirkt insbesondere in der Orientierungsphase bei Jugendlichen extrem sinn- und identitätsstiftend“, lautet sein Credo.

Gunter Dueck

"Ein Hoch auf die Rebellen, Unruhestifter und Querköpfe - auf die Menschen, die die Dinge anders sehen..." - heißt es in der legendären Think-Different-Kampagne von Apple. Die müssen damit auch Gunter Dueck gemeint haben - und das, obwohl er nicht für die Firma aus Cupertino arbeitet, sondern für IBM. Sein Job: Als Chief Technologist neue Ideen zu entwerfen, Innovation voranzutreiben und als technologisches Gewissen der Firma zu agieren. Und obendrein: Als Querdenker und 'Wild Duck' den täglichen Wahnsinn in der Arbeitswelt polarisierend und satirisch auf den Punkt zu bringen. Letzteres macht er vor allem in seinen Büchern, Vorträgen und Kolumnen. Wir haben uns mit dem umtriebigen Vor- und Querdenker in Münster getroffen.

André Borsche

„Die wirkliche Quelle unseres Glücks liegt darin, mit Freude das zu tun, was langfristig gut für uns und die Gesellschaft ist.“ Diese Erkenntnis des Philosophen Aristoteles beschreibt außerordentlich treffend die Quelle des Glücks für Dr. André Borsche. Der Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Diakoniekrankenhaus Bad Kreuznach findet seine Erfüllung in seiner ehrenamtlichen Arbeit für Interplast Germany. Dafür opfert er die Hälfte seines Jahresurlaubs und operiert Unfall- und Kriegsopfer in Ländern wie Ruanda, Guatemala, Indien, Tschetschenien und Nepal.
Anja war zusammen mit André Borsche Talkgast in der ARD Sendung „Leben“. Das Thema der Sendung: „Spaß statt Stress“. Dass sowohl André Borsche als auch Anja die Frage, ob Arbeit glücklich machen kann, klar bejahen, überrascht nicht wirklich.

Sue Stockdale

Sie wollte sehen, wie weit sie kommt, wenn sie alle Ängste und alle hinderlichen Gedanken loslässt. Und sie wurde zur ersten Britin, die auf Langlaufskiern den magnetischen Nordpol erreicht hat. Seitdem war Sue Stockdale auf weiteren Expeditionen zum geographischen Nordpol, in die Antarktis und nach Grönland. Aber das größte Abenteuer erlebt sie Tag für Tag: indem sie anderen Menschen zeigt, dass scheinbar unerreichbare Ziele doch erreichbar sind.
Wir haben die bodenständige Sue Stockdale bei einer Konferenz an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Oriana“ getroffen, wo sie erzählte, wie sie in Extremsituationen zwischen Herausforderung und Machbarkeit abwägt.

Andreas Niedrig

Alle dachten, beim heroinabhängigen Junkie sei Hopfen und Malz verloren. Aber dann entdeckte er den Leistungssport. Und heute gehört er zu den besten „Ironmen“ der Welt. Das heißt: 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dann 42 Kilometer laufen…
Andreas Niedrig haben wir in Paris getroffen. Ein Typ mit einem Lebensweg wie eine Achterbahnfahrt.

Frank Sieren

15 Jahre hat er durchgehalten. Und er scheint noch nicht genug vom Leben und Arbeiten im Reich der Mitte zu haben. Der ZEIT-Korrespondent, Dokumentarfilmer und Buchautor Frank Sieren ist einer der wenigen, die aus erster Hand vom Aufstieg Chinas berichten kann. Denn er hat ihn tatsächlich vor Ort begleitet.
Im Interview spricht er mit uns über chinesische Stärken und sein Lieblingsrestaurant in Peking.

Parissa Haghirian

Parissa Haghirian ist eine wahre Exotin. Die gebürtige Perserin hat als einzige westliche Frau ihre Karriere an der Kyushu Sangyo University in Fukuoka begonnen, einer rein japanischen Männerwelt im südlichsten Zipfel Japans.
Inzwischen arbeitet sie als Professorin für Internationales Management an der Sophia-University in Tokio. Bei unserem Besuch in Japans Hauptstadt haben wir mit ihr über den japanischen Hang zu Gruppenentscheidungen und den besten Arbeitsplatz der Welt gesprochen.